Langquaid

Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten wir im Rahmen unserer ILE die Donau-Laber-Region als einen Ort, der eine hohe Lebensqualität bietet, der eine stolze Heimat ist und der Zukunft möglich macht.

Bürgermeister Herbert Blaschek, Markt Langquaid

Zahlen und Fakten

Einwohner  5.857 (31.12.2020)
Bevölkerungsdichte 96 Einwohner pro km2
Fläche 56,79 km2
Höhe 389 m über NHN
Postleitzahl 84085
Vorwahl 09452
Internet www.langquaid.de
Bürgermeister Herbert Blascheck (CSU)
Gemeindeteile  Adlhausen, Hellring, Leitenhausen, Niedeleierndorf, Oberleierndorf, Paring, Unterschneidhart, Mitterschneidhart, Oberschneidhart

Portrait

Der Markt Langquaid ist seit Jahrhunderten Mittelpunkt eines weiten Umlands. Und so verbindet sich in Langquaid gelebte Tradition und dynamische Moderne. Der historische wittelsbacher Marktplatz mit seinem besonderen Ambiente ist das pulsierende Herz des Marktes. Die hervorragende Infrastruktur, die auf die Bedürfnisse aller Generationen ausgerichtet ist, macht Langquaid zu einem interessanten Wohnort, dessen Attraktivität auch bei jungen Familien sehr beliebt ist. Der Markt ist aber auch ein moderner, aufstrebender Wirtschaftsstandort. Zahlreiche erfolgreiche Unternehmen auch aus dem High-Tech-Bereich bilden eine vielfältige, breit gefächerte Wirtschaftsstruktur und sorgen ebenso wie neue Betriebe, die sich für die Stärken des Standorts Langquaid entscheiden für stetig steigende Arbeitsplätze.

Als aktives und attraktives Zentrum bietet Langquaid nicht nur mehrere Kindergärten und Kinderkrippen, Eltern-Kind-Gruppen und Tagesmütter sondern auch ein vielseitiges Bildungsangebot von der Grundschule mit gebundener und offener Ganztagsschule, über die Mittelschule mit offener Ganztagsschule bis hin zur eigenständigen Volkshochschule und einer modernen Marktbücherei. Ein reichhaltiges Vereinsangebot, dreizehn hochwertig und verschieden ausgestattete Kinderspielplätze, attraktive Sportanlagen, ein beheiztes Freibad, ein Generationenpark sowie Naherholungsgebiete mit Themenwanderwegen sprechen für sich und für den Markt. Jahrmärkte und verschiedenste Veranstaltungen, ein Jugendzentrum ein Mehrgenerationenhaus als Begegnungszentrum für jung und alt, ein modernes Seniorenservicehaus zur Betreuung und zur Pflege älterer und pflegebedürftiger Mitbürger, eine Seniorenbuslinie, die die Senioren und weniger mobilen Bürger aus den Ortsteilen und den VG-Gemeinden einmal in der Woche kostenlos in den Markt bringt, eine hervorragende medizinische Versorgung und vieles mehr runden das vielfältige Angebot für kleine und große Marktbewohner aller Generationen umfassen ab.

Im Jahr 2004 wurde der Markt Langquaid in das Bund-Länder- Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Seither geht der Markt zielstrebig einen sehr erfolgreichen und auch bayernweit beachteten Weg. Eine außerordentliche Zahl an baulichen und anderen, nicht-investiven, Maßnahmen die bisher bereits durchgeführt wurden, haben den Markt enorm voran gebracht. „Leben findet Innenstadt“, das ist nicht nur der Name des Modellprojektes, in dem der Markt Langquaid als eine von zehn bayerischen Gemeinden vertreten und Ideengeber für ein neues Städtebauförderprogramm war, das mittlerweile von zahlreichen Kommunen angewandt wird, sondern dieser Slogan ist für die Verantwortlichen in Langquaid auch Programm. Deshalb setzt man im Markt seit vielen Jahren ganz gezielt auf den Marktkern als zentralen Einkaufsstandort. Die Erfolge sprechen für sich und für das „Einkaufszentrum Marktplatz“. Im Jahr 2016 hat der Markt Langquaid mit diesem erfolgreichen Weg bereits zum zweiten Mal den Bayerischen Stadtmarketingpreis gewonnen.

WAPPEN

In Gold das Brustbild eines blau gekleideten, bärtigen Heiligen mit schwarzem Hut; auf dessen Krempe und auf dem Mantel je zwei silberne Pilgermuscheln. Bei dem Heiligen im Wappen handelt es sich nach neuerer Meinung wohl um den heiligen Jakobus, dem Patron der Pfarrkirche von Langquaid. Dafür sprechen auch die heraldischen Attribute, die Pilgermuscheln auf dem Mantel und der Hutkrempe. Noch bei Hupp (1912) ist in der Blasonierung vom “Brustbild des hl. Rochus” die Rede, dem Schutzheiligen gegen die Pest. Von dieser Deutung ist man jedoch abgegangen, die amtliche Blasonierung legt sich nicht fest. Die Gestaltung des Heiligen änderte sich wiederholt, während die Tingierung seit der Bestätigung der verloren gegangenen Marktprivilegien durch Herzog Albrecht IV. im Jahr 1486 feststand. Darin wird das “bisherige Wappen” erwähnt, das heißt, der Beginn der Wappenführung lag schon weiter zurück. Das Fragment eines Siegelabdrucks von 1494 lässt auf die Entstehung des ersten Typars mit dem Wappen im frühen 15. Jahrhundert schließen.