„Für noch mehr Lebensqualität – Pilotprojekt Masterplanung“

Der Markt Rohr i.NB setzt auch künftig alles daran, sich positiv zu entwickeln, um die Lebensqualität für seine Bürger zu steigern, und will daher einen „Masterplan zur Gemeindeentwicklung“ erarbeiten. Dieser umfasst ein „integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“ (ISEK) für den Hauptort sowie ein Gemeindeentwicklungskonzept (GEK), schwerpunktmäßig für die Ortsteile Helchenbach, Sallingberg / Ursbach, Bachl / Scheuern, Oberbuch / Gressau, Laaberberg / Alzhausen / Kalteneck und Obereulenbach. Wesentliche Zielsetzung ist eine abgestimmte Entwicklungsstrategie, um auf dieser Grundlage Dorferneuerungsmaßnahmen für die Ortsteile und Maßnahmen der Städtebauförderung im Hauptort umzusetzen. Mit der kombinierten Erstellung und der Förderung sowohl durch die Regierung von Niederbayern, als auch durch das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern nimmt der Markt Rohr eine Vorreiterrolle als Pilotgemeinde ein.

Ideen einbringen und mit Gemeinde und Planern über mögliche Entwicklungen diskutieren

Die frühzeitige Einbindung der Bürger und der örtlichen Akteure sind dem Markt Rohr dabei ein großes Anliegen. „Wir freuen uns über Anregungen, Ideen und Meinungen. Projekte und Maßnahmen können nur dann erfolgreich sein, wenn sie von den Bürgerinnen und Bürgern begrüßt und mitgetragen werden“, .so die Erste Bürgermeisterin Birgit Steinsdorfer. Zusammen mit den beauftragten Planern, der MKS Architekten-Ingenieure GmbH, werden sowohl der Hauptort als auch die sechs Ortsteile mit ihren Besonderheiten und Bedürfnissen, Chancen und Risiken betrachtet. Dies umfasst zum Beispiel die Bereiche Wohnen, Nahversorgung, Kultur und Soziales, Mobilität, Verkehr, öffentliche Freiräume, Barrierefreiheit, Freizeit und Erholung sowie Ortsbild, Natur und Landschaft. Was gefällt den Leuten vor Ort? Wo gibt es Probleme? Was wünschen sie sich? Das will der Markt wissen. Aufbauend auf diesem Meinungsbild wird, ebenfalls im Dialog mit den Bürgern und in Abstimmung mit den Fachbehörden, eine gemeinsame Strategie zur Entwicklung der Marktgemeinde erarbeitet.
Ausgebremst durch Corona ist eine große Auftaktveranstaltung derzeit leider nicht möglich. Der Markt will die Konzepterstellung aber dennoch vorantreiben und startet mit einem Bürgerdialog im Hauptort, sobald es die Situation zulässt. Für die Ortsteile sind Zusammenkünfte im Frühjahr 2021 vorgesehen, wenn witterungsbedingt Workshops und gemeinsame Ortsspaziergänge wieder leichter durchführbar sind, berichtet Erste Bürgermeisterin Birgit Steinsdorfer.

Foto: Matthias Hermann