Langquaid: Lichtmessmarkt eröffnet am 26. Januar das Marktjahr

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Langquaid: Lichtmessmarkt eröffnet am 26. Januar das Marktjahr

Frauen stehen ganz im Mittelpunkt, aber natürlich ist auch für die ganze Familie viel geboten

Lifestyle, Mode, Beauty, eben ganz viel “FRAUENdings”, stehen dieses Jahr im Mittelpunkt des Lichtmessmarktes, der am 26. Januar wie immer den Reigen der fünf Langquaider Märkte eröffnen wird. Neben dem traditionellen Markttreiben der Fieranten aus der ganzen Region und des heimischen Einzelhandels bietet die ganz besondere Messe für die Frau im atmosphärevollen Burgmayerstadel mit ihren vielen verschiedenen handverlesenen Ausstellerinnen ein wahres Frauenparadies. Hier darf Frau gemütlich stöbern, bummeln, vieles ausprobieren, shoppen, auf alle Fälle sich einfach wohlfühlen! Ob junge Mutter, Business-Lady oder schon im (Un-)Ruhestand, hier ist für alle Frauen-Geschmäcker etwas geboten! Unterschiedlichste Produkte und Dienstleistungen gibt es zu sehen, zu kaufen oder einfach zu probieren. Der Elternbeirat des Kindergarten Rappelkiste übernimmt die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen, so dass auch kleine Verweilpausen direkt im Messe-Raum möglich sind. Die Erlöse kommen den Kiga-Kindern zugute.

Aber auch der restlichen Familie wird es nicht langweilig werden! Für die ganze Familie ist wie immer das bunte Markttreiben mit vielen verschiedenen Ständen mit Waren aller Art geboten. Unterschiedlichste Fieranten aus der ganzen Region werden den historischen Marktplatz umsäumen. Ganzjährig bieten die zahlreichen modernen Einzelhandelsgeschäfte mit ihrem breit gefächerten Branchen-Mix ein tolles Einkaufserlebnis auf kurzen Wegen. Selbstredend ist auch immer für eine gemütliche Einkehr in der örtlichen Gastronomie gesorgt.

Speziell für die Jugend gibt es ebenfalls einiges zu tun: So ist das Jugendzentrum Tacheles am Marktplatz 25 von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Kickern, Billard oder einfach Chillen ist angesagt. Mindestalter ist 12 Jahre, der Eintritt ist frei!

Für Kinder und Jugendliche wird außerdem gemeinsam mit dem Regensburger Kulturbüro Cultheca wieder von 13-16 Uhr eine besondere Aktion angeboten: Kerzengießen. Unter fachkundiger Anleitung des Pädagogenteams können Kinder und Jugendliche passend zum Thema Lichtmess ihre eigenen Kerzen gießen und gestalten und dann natürlich mit nach Hause nehmen. Das Kerzengießen wird ebenfalls im Haus der Begegnung am Marktplatz 25 angeboten (1.OG).

Der traditionelle Lichtmessmarkt bietet natürlich zudem wieder die Möglichkeit, tief in die Historie der Region zu blicken! Denn beide historischen Ausstellungen sind von 13 bis 16 Uhr geöffnet: Im Kastnerhaus am Marktplatz 1 der „Hotspot der Geschichte im Kastnerhaus – Ein Jahrtausend Markt Langquaid“ und im Haus der Begegnung am Marktplatz 25 die Ausstellung „4000 Jahre versteckt – der Schatz von Langgquaid“. Dort wird um 14 Uhr auch eine öffentliche Führung angeboten, die fachkundig die Lebensweise in der frühen Bronzezeit erklärt. Der Eintritt zu beiden Ausstellungen und der Führung ist frei.

So ist also in Langquaid wieder für die ganze Familie in bewährter Manier und mit einigem neuen Angebot ein kurzweiliger und interessanter Marktsonntag geboten!

Der Lichtmessmarkt hat Geschichte!

Der Lichtmess-Sonntag beruht wie alle Langquaider Märkte auf einer über Jahrhunderte währenden Tradition. 1683 wurde das Marktrecht dazu von Kurfürst Maximilian II. Emanuel im Zuge der Marktrechtsbestätigung gewährt.

Lichtmess stellt auch traditionell das Ende der Weihnachtszeit dar, und ebenso den Beginn des Bauernjahres, an dem die Arbeit wieder aufgenommen wurde sowie das Ende des Dienstbotenjahres. Die Dienstboten bekamen den Rest ihres Jahreslohnes ausbezahlt, suchten sich eine neue Dienststelle oder verlängerten ihren Arbeitsvertrag beim alten Dienstherrn -meist per Handschlag- um ein weiteres Jahr.

Das kirchliche Fest entstand bereits sehr früh – im vierten Jahrhundert. Später kam der Brauch auf, an diesem Tag Kerzen zu weihen und eine Lichterprozession zu veranstalten. Der „Liachtltag“ zeigt die Bedeutung des Lichtes in der Kirche. Dieses Brauchtum hat in Bayern trotz der Abschaffung des Feiertages 1912 weiterhin Bestand. Zuvor war der Tag ein sogar gesetzlicher Feiertag.

 

Foto: Kempny-Graf

2020-01-24T09:35:50+00:00 24.01.2020|Langquaid|