Langquaid: Mehrgenerationenhaus macht Ältere digital fit

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Langquaid: Mehrgenerationenhaus macht Ältere digital fit

„Fit für die Zukunft“, so lautet Langquaids Leitmotiv. Viel wird hier auch für die Fitness aller Generationen in Sachen „digitale Welt“ getan! Ganz besonders für alle Älteren, die nicht so selbstverständlich mit elektronischen Medien und Online-Angeboten aufgewachsen sind, wie es heutzutage der Fall ist und die sich den Zugang dazu erst ganz neu erarbeiten müssen.
Da sich das Mehrgenerationenhaus Langquaid 2018 erfolgreich um Aufnahme in das Modellprogramm „Schulungsangebote für ältere Menschen im Umgang mit digitalen Medien“ beworben hat, können hier seit letzten Herbst nun alle Interessierten die digitale Welt stressfrei und mit Muße erkunden. Die bislang angebotenen Kurse und Mediensprechstunden haben sofort enormen Zuspruch gefunden. Die ersten Kurse „Einstieg in den Umgang mit dem Laptop“, „MS-Office“ sowie „Internet“ waren direkt nach Veröffentlichung ausgebucht. Aber selbstredend ist für die Fortsetzung längst gesorgt. Und auch Neu-Einsteiger können mitmachen!

„Das Modellprogramm aus dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales ist eine tolle Sache“, freuen sich Bürgermeister Herbert Blascheck und die Organisatorinnen Brigitte Kempny-Graf, Melanie Hase und Andrea Meyer vom Team Mehrgenerationenhaus-Soziale Stadt nach den ersten Erfahrungen der letzten Monate. „Der Bedarf für die Angebote ist auf alle Fälle gegeben! Bei den Kursen mussten wir aufgrund der hohen Nachfrage die ursprünglich geplante Gruppengröße von sechs Personen auf 10 bis 12 anheben. Aber dank unserer Referentin, EDV-Fachfrau Hiltrud Leidinger aus Rohr, die auch bei der größeren Teilnehmerzahl und den verschiedenen Vorkenntnis-Ständen die gesamte Gruppe mächtig voran bringt, haben alle viel Computerwissen erwerben können“, berichtet das Orga-Team. Eigentlich seien ja pro Kurstag nur eineinhalb Stunden mit einer kleinen Kaffepause vorgesehen gewesen. Aber meist würden eifrig „Überstunden“ gemacht, der vom MGH-Team bereitgestellte Kaffee und Kuchen bleiben unangetastet stehen, so sehr seien alle im digitalen Fieber. Auch die monatlichen Mediensprechstunden, in denen ganz individuelle Fragen gestellt werden können, finden großen Anklang. Am 26. Februar, 12. März, 2. April, 7. Mai und 4. Juni sind hier die nächsten Termine.

Für den Kurs „Bilder von der Kamera auf den Laptop hochladen, speichern, archivieren oder per E-Mail versenden“ am 14., 21. und 28. März sind noch einige wenige Plätze frei. Weitere Angebote sind schon in Planung: Der Kurs „Umgang mit Office“, Donnerstags, 04. und 11. April, jeweils 14.30 Uhr bis 16 Uhr, bietet eine Vertiefung der Kenntnisse in den Office-Programmen, insbesondere der Textverarbeitung. Eine kleine Laptop- und PC-Pause folgt im Mai. Dafür dreht sich hier alles um das allgegenwärtige Smartphone: Im Kurs „Bilder und Nachrichten mit dem Smartphone“ wird ein Einstieg geboten in den Umgang mit dem Gerät, in die Themen: Bilder machen, verschicken, auf den PC speichern, SMS etc. Die Termine sind der 9. und der 16. Mai, ebenfalls jeweils von 14.30 Uhr bis 16 Uhr. Weitere Angebote und Termine folgen. Ein Kurs-Nachmittag kostet 5 Euro, die Mediensprechstunden sind sogar kostenlos. Referentin ist Hiltrud Leidinger aus Rohr.
Unbedingt erforderlich ist eine Voranmeldung im Büro Soziale Stadt-Mehrgenerationenhaus, Hintere Marktstraße 20, Tel.: 09452 912-16 oder E-Mail: mgh@langquaid.de ! Die Angebote werden gefördert aus Mitteln des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und durch den Markt Langquaid.

Dazu auch Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer: „Der digitale Wandel eröffnet viele Chancen, um das Leben der Menschen zu erleichtern. Die Digitalisierung bestimmt heute nahezu alle unsere Lebensbereiche. Ich bin froh, dass auch ältere Menschen die digitale Welt immer mehr für sich entdecken und neugierig auf die neuen Möglichkeiten moderner Technik sind. Gerade ältere Menschen, für die der Umgang mit Online-Anwendungen noch keine Selbstverständlichkeit ist, wollen wir besonders unterstützen und ihnen so Selbstvertrauen für einen sicheren Umgang mit dem Internet geben. Ob für den Kontakt zu Familie und Freunden, Erleichterungen im Alltag oder für Hobbies – ‚online‘ zu sein bietet bis ins hohe Alter viele Vorteile und echte Lebensqualität.“

Etwa die Hälfte der 90 Mehrgenerationenhäuser in Bayern werden sich 2019 am Modellprogramm beteiligen, mit dem ältere Menschen umfassend bei der Nutzung digitaler Produkte und Dienstleistungen beraten und unterstützt werden sollen. Gefördert werden haupt- und ehrenamtlich geleitete Bildungsangebote zu verschiedenen digitalen Themen. Neben speziellen Fachkursen – etwa zur Benutzung von Messengerdiensten oder dem Einkauf in Onlineshops – werden auch niedrigschwellige, offene Anlaufstellen, sogenannte „Mediensprechstunden“ für die Seniorinnen und Senioren aufgebaut.

2019-02-26T08:31:20+00:00 26.02.2019|Langquaid|